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Forschungsplattform ENTRIA

Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe

Die Entsorgung wärmeentwickelnder radioaktiver Reststoffe stellt ein in Deutschland bisher ungelöstes Problem dar. Die Forschungsplattform ENTRIA will einen Beitrag zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe leisten. Ein Herangehen ohne eine vorherige Festlegung auf ein bestimmtes Entsorgungskonzept sowie eine weitgefächerte interdisziplinäre Zusammensetzung bilden die Grundlagen des Projekts.

Gemeinsam mit verschiedenen naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Instituten der TU Clausthal sowie deren niedersächsische Schwester-Universitäten LU Hannover und TU Braunschweig betreiben Sozialwissenschaftler des FFU, Berlin, Juristen des IRW, Braunschweig, Politologen des ITAS und Chemiker des INE, Karlsruhe, Philosophen des Philosophischen Seminars, Kiel, und Wissenschaftler der risicare GmbH, Schweiz disziplinäre und interdisziplinäre Forschung und entwickeln Bewertungsgrundlagen für Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe.

Die Plattform leistet einen Beitrag zur Ausbildung von in diesem Bereich  dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchskräften, denen neben einer disziplinären Ausbildung auch das Bewusstsein für über Disziplingrenzen hinausgehende Fragestellungen und Zusammenhänge sowie Kenntnisse zu Sicht- und Arbeitsweisen anderer Disziplinen vermittelt werden.

Neben der eigenen wissenschaftlichen Arbeit leitet das Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal das ENTRIA-Sprecherprojekt, das die einzelnen Arbeitspakete zusammenführt und koordiniert und ENTRIA nach außen vertritt.

Das IELF leitet die ENTRIA-Teilprojekte Synthese, Koordination und Kommunikation (Sprecherprojekt) sowie Endlagerung in tiefen geologischen Formationen ohne Vorkehrungen zur Rückholbarkeit (wartungsfreie Tiefenlagerung). Zusätzlich ist das IELF am Teilprojekt Interdisziplinäre Risikoforschung beteiligt.

 

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